Heute morgen war Bärbel Höhn im ARD Morgenmagazin und sprach über die Gefahren der Gentechnik, den Zusammenhang mit der Diskussion über das Freihandelsabkommen TTIP und war der Bundesregierung der Schutz der VerbraucherInnen egal ist.
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Der Ankündigungstext der Sendung:
Die Grünen im Schulterschluss mit der CSU? Vor der Bundesratssitzung hat sich die Vorsitzendes des Umweltausschusses im Bundestag Bärbel Höhn (Grüne) jedenfalls eindeutig für ein Verbot genmanipulierter Pflanzen eingesetzt. In der Länderkammer wird jetzt eine Initiative Bayerns aufgegriffen. Höhn erklärte, es sei ein Fehler der Bundesregierung gewesen, sich in Brüssel bei der Abstimmung zu enthalten und somit praktisch die Einführung von Genmais möglich zu machen. Jetzt müsse jeder Strohhalm ergriffen werden. In der Länderkammer müsse gegengesteuert werden. Bayern will in der EU genfreie Regionen durchsetzen und wird dabei von anderen Bundesländern unterstützt. Nach Ansicht Höhns diene die jetzige Rechtslage vor allem der Industrie. "Das ist auf jeden Fall das Interesse erst mal der chemischen Industrie, BASF oder auch Bayer. Es ist natürlich auch das Interesse von Weltfreihandels-Abkommen, also das, was momentan die EU und mit den USA und Kanada aushandeln. Das sind ja beides Gentechnik-Länder. Und die wollen ihre Produkte endlich mal ohne Blockaden auf dem europäischen Mark unterbringen."
