Von Bärbel Höhn
Im Frühjahr 2009 habe ich einige Tage in einer Bauernfamilie in Uganda gelebt und gearbeitet. Nach der Rückkehr habe ich mir vorgenommen, etwas für die Menschen dort zu tun. Ein einfaches, praktisches Projekt soll es sein, das möglichst vielen Mensch in dieser ehemaligen Kriegsregion von Uganda hilft. Mit Hermann Schuten, einem erfahrenen Entwicklungshelfer, der viele Jahre in Uganda gearbeitet hat und diese Region und die Menschen dort sehr gut kennt, habe ich die Idee gewickelt, für 500 Familien die katastrophalen Kochbedingungen zu verbessern.
Es gibt keinen Abzug für den Kochdunst, die Frauen und Kinder leiden unter Lungenkrankheiten, die Öfen sind vollkommen ineffizient, es wird viel zu viel Holz benötigt, das abgehackt wird und - ohne Bäume weniger Regen – das Klima weiter negativ beeinflusst. Wir haben uns für einen sehr effizienten, aber sehr einfachen Ofen entschieden, der vor Ort entwickelt wurde und mit der Partnerorganisation in Uganda, der Caritas, zu der die Menschen Vertrauen haben, gemeinsam gebaut und betreut werden soll. Ein Solarkocher löst die Probleme vor Ort nicht, weil Nachts bei absoluter Dunkelheit um 21.00 Uhr das Essen zubereitet wird.
Ein Verein, "Faire Welt", der für ein solches Projekt notwendig ist, ist inzwischen gegründet, die Gemeinnützigkeit ist gegeben, ein Zuschuss vom Bundesministerium ist von unserer deutschen Partnerorganisation, dem Internationalen Ländlichen Entwicklungsdienst, beantragt. Wir wollen das Projekt in drei Jahren realisiert haben. Dazu sammeln wir jetzt Spenden. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung auf das Konto 278010 bei der Verbands-Sparkasse Wesel BLZ 35650000, Empfänger "Faire Welt e.V. Kennwort "Kochherde Uganda". Bitte Adresse nicht vergessen, damit wir die abzugsfähige Spendenquittung zuschicken können.
