
Im Umweltausschuss des Bundestages wurde heute die Studie "Risikofaktor nächtlicher Fluglärm" diskutiert, in der Prof. Greiser einen Zusammenhang zwischen nächtlichem Fluglärm und Kreislauferkrankungen im Umfeld des Flughafens Köln/Bonn aufzeigt.
Staatssekretärin Heinen-Esser räumte in der Ausschusssitzung ein, dass es einen Zusammenhang zwischen Fluglärm und Erkrankungen gibt. Sie kündigte aber keine konkreten Maßnahmen der Bundesregierung zum Schutz der betroffenen Anwohner an. Als Grundlage dafür benötige man mehr Studien.
Damit lässt die Bundesregierung die Fluglärmgeschädigten im Stich! Mit noch mehr Studien allein ist den geplagten Anwohnern des Flughafens Köln/Bonn nicht geholfen. Notwendig sind strengere Lärmgrenzwerte und schärfere Auflagen zur Einschränkung von Nachtflügen. Dafür werden wir Grüne uns im Bundestag und auf Landesebene weiter einsetzen.