24.08.2009

Studie: Unzureichende Senkungen beim Gaspreis

Die Ergebnisse der Studie:

Ich meine dazu:

Viele Kunden zahlen immer noch zu viel für ihr Gas, weil die Bundesregierung ähnlich wie beim Strommarkt die Auseinandersetzung mit den großen Platzhirschen scheut.

Das etwas nicht stimmt, sieht man auch an den großen Preisunterschieden zwischen einzelnen Anbieter. Ein Haushalt in Essen zahlt rund 300 € weniger im Jahr als in Düsseldorf.

Der Wettbewerb ist zwar in Fahrt gekommen, es gibt aber noch zu viele Hindernisse. Vielfach verhindern die großen der Branche, dass Wettbewerber Gas durch die Fernleitungen schicken können. Durch verschiedene voneinander abgetrennte Marktgebiete [12] ist auch eine Art Wegelagerei entstanden, wo neue Konkurrenten kräftig eine Art Maut entrichten müssen. Im Ergebnis können neue Anbieter keine attraktiven Angebote machen. Problematisch ist auch die Stellung von E.on Ruhrgas. Das Unternehmen importiert rund 55 % des Erdgases, welches nach Deutschland fließt. Hier besteht eine große Marktmacht den Preis im eigenen Sinne zu gestalten, weil viele Nachfrager nicht auf alternative Anbieter ausweichen können.

Was muss getan werden?

Die Gaspreise müssen nicht niedrig, aber fair und transparent sein. Die Studie soll dazu einen Beitrag leisten!