
In der Antwort auf eine schriftliche Frage von Bärbel Höhn gab die Bundesregierung zu, dass sie ihre Prognosen auf Sand gebaut hat. Derzeit wird angenommen, dass die heutigen Maßnahmen nur eine CO2-Reduktion von 33 Prozent bis 2020 erbringen. Das wäre eine "Klimalücke" von 7 Prozent. Diese will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit zusätzlichen Maßnahmen schließen. Im Herbst legt sie dazu ein Klima-Sofortprogramm auf.
Allerdings geht die Bundesregierung von einem hohen CO2-Preis und einem relativ niedrigen Wirtschaftswachstum bis 2020 aus. In der Realität könnte die Lücke noch größer sein.
Hier ein Interview mit Bärbel im Deutschlandfunk.
Hier einer von vielen Artikel, dieser bei Spiegel Online.