19.09.2014

Entwicklung Strompreise: Verbraucher versus Industrie

Die Antworten der Bundesregierung auf unsere Fragen zu der Entwicklung der Strompreise für die unterschiedlichen Kundensegmente macht deutlich: 

 

Was kann man aus diesen Daten herauslesen?

 


Bärbel Höhn:

„Die Großhandelspreise sind seit 2008 um rund 5 Cent die Kilowattstunde gefallen. Gleichzeitig ist die EEG Umlage um 5 Cent gestiegen. Leider ist bei den privaten Haushalten nur der preissteigernde Faktor angekommen. Hier kann man den Verbrauchern nur raten stärker die Preise der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen. 

Als Grüne wollen wir erreichen, dass mehr Industriebetriebe den Ausbau der Erneuerbaren Energien mitbezahlen und dadurch die privaten Haushalte entlastet werden. Momentan subventionieren hauptsächlich die Verbraucher den Stromverbrauch im Braunkohleabbau oder in Schlachthöfe mit rund 5 Milliarden Euro im Jahr. Nächstes Jahr wird es auch trotz der gesetzlichen Reformen nicht besser aussehen.“