
Vom 27. Juli an wird Bärbel Höhn, für zwei Wochen nach Japan reisen. Auf dem Programm stehen u.a. Gespräche mit einigen der Gouverneur/innen und Bürgermeister/innen, die eine zentrale Rolle in der Diskussion um das Wiederanfahren der nach Fukushima heruntergefahrenen Atomanlagen spielen.
Ziel der Reise ist, mehr über die Bedenken und Hoffnungen der gerade erstarkenden Anti-Atom-Bewegung in Japan zu erfahren. Neben Tokio wird Bärbel Höhn dafür auch nach Fukushima, Fukui, Ishikawa, Kyoto und Shiga reisen. Neben einer Teilnahme an den offiziellen Gedenkfeiern in Hiroshima und Nagasaki anlässlich der Abwürfe amerikanischer Atombomben vor 67 Jahren hält sie auf der Gründungsveranstaltung der neuen japanischen grünen Partei eine Ehrenrede. „In Japan tut sich gerade unheimlich viel: die Zivilgesellschaft entdeckt den Anti-Atom-Widerstand und die Politik macht erste Schritte, hin zu einer eigenen Energiewende,“ sagt Bärbel Höhn. „Der Austausch zwischen der japanischen und deutschen Gesellschaft ist gerade jetzt für beide Seiten profitable. Ich freue mich sehr auf diese Reise.“
Wichtige Stationen auf der Reise werden sein
Samstag, 28. Juli: Gründung der Japanischen Grünen Partei, Rede
Montag, 30. Juli: Fahrt nach Fukushima, Besuch der "Citizen´s Radioactivity Measuring Station"
Mittwoch, 01. August: Fahrt nach Kyoto, Treffen mit Bürgerinitiativen gegen den Neustart des Oi-Reaktors
Donnerstag, 02. August: Treffen mit dem Gouverneur der Präfektur Shiga, Herrn Yukiko Kada sowie mit dem Bürgermeister von Kyoto City, Herrn Daisaku Kadokawa
Freitag, 03. August: Gespräch mit Anti-Atom-Aktivistinnen in Kyoto
Samstag, 04. August: Fahrt nach Hiroshima, Eröffnungsfeier der "Gensuikin" Konferenz, Friedensmarsch
Montag, 05. August: Energiepolitischer Workshop, YMCA International
Montag, 06. August: Teilnahme an der offiziellen Gedenkfeier in Hiroshima
Dienstag, 07. August: Fahrt nach Nagasaki, Friedensmarsch
Mittwoch, 08. August: Workshop: Fukushima und die Entnuklearisierung
Alle Datumangaben beziehen sich auf die Ortszeit in Japan.