Strom ist teuer, wie nie zuvor. Nur nicht an der Börse. Dort, wo die Stromversorger selbst den Strom von den Kraftwerksbetreibern kaufen, sind die Preise seit Anfang des Jahres dramatisch gefallen, haben sich etwa halbiert. Der Grund: Die wegen der Wirtschaftskrise gesunkene Nachfrage. Trotzdem gab es bei vielen Haushaltskunden auch in diesem Jahr schon wieder eine Strompreiserhöhung. "Markt" erklärt die Besonderheiten der deutschen Strompreisregulierung.
20 Milliarden Euro in drei Jahren - das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in Essen konnte seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen.
Ähnlich gute Ergebnisse erzielen auch die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall, und EnBW. Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Strom- und Gaspreise in astronomische Höhen. Rendite-Rekorde mit dramatischen Folgen...
Meine 120g Atommüll für zu Hause. Der/Die verantwortungsbewusste Deutsche lagert seinen Atommüll selbst?!
Frühkindliche Analyse energiepolitischer Schwerpunktsetzungen
Monitor beleuchtet die dreiste Abzocke der Atomwirtschaft. Die Steuerzahler müssen für die Risiken und Kosten der Endlager aufkommen, während die Unternehmen satte Gewinne einstreichen. Um das zu erreichen wird gelogen, vertuscht und hintergangen.
Die Asse: Ein politischer Skandal, eine Katastrophe für die Umwelt. Zudem ein Drama für die Anwohner, die nun fürchten müssen, dass ihr Grundwasser verseucht werden könnte. Wissenschaftler warnten schon seit Jahrzehnten, dass die Asse unsicher ist. Die damalige Umweltministerin Angela Merkel wurde über die Risiken (Einbruch der Decke, Wassereinbruch, etc.) informiert. Und entschied sich: die unliebsamen Informationen vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Die hochgefährlichen Abfälle der Atomwirtschaft landen nicht nur in fragwürdigen Endlagern in Deutschland, sondern werden auch nach Russland transportiert. Zu "Wiederaufbereitungszwecken", so die Theorie. In der Praxis bedeuten diese Exporte aber das Unvorstellbare: Radioaktives abgereichertes Uran wird in Russland einfach abgeladen. Unter freiem Himmel. Ohne ansatzweise ausreichenden Schutz für die Umgebung, das Grundwasser und die Natur.